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Mobile Lebensformen"Im Mittelpunkt der Studie stehen fünf mobile Lebensformen:
Als Vergleichsgruppe wurden auch nicht mobile Personen befragt: ·
(aus: Norbert F. Schneider/Kerstin Hartmann/Ruth Limmer (2001):"Berufsmobilitä und Lebensform - Sind berufliche Mobilitätserfordernisse in Zeiten der Globalisierung noch mit Familie vereinbar? Konzeption der Studie und ausgewählte Hauptergebnisse")Berichte über Alleinlebende sind im allgemeinen Berichte über Partnerlose. Dies verkennt die Tatsache, dass viele Alleinlebende feste Partner haben. Die konservative Haushaltsstatistik, die immer noch an der lebenslangen Wohn- und Versorgungsgemeinschaft Ehe orientiert ist, überschätzt deshalb das Phänomen Partnerlosigkeit. In der Reportage von HEBEL kommt eine 32-Jährige Managerin zu Wort, die eine Fernbeziehung führt: "In der Woche arbeitet sie in Frankfurt und wohnt in ihrem Ein-Zimmer-Apartment in Sachsenhausen. Am Wochenende fährt sie nach Hamburg und lebt mit ihrem Freund in der gemeinsamen Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtteil Hamm-Süd. Damit gehört Nissen der immer größer werdenden Gruppe derjenigen Paare an, die für kürzere oder längere Zeit eine Beziehung auf Distanz führen. Dieses Phänomen hat der Mainzer Soziologie-Professor Norbert Schneider im Auftrag des Bundesfamilienministeriums in einer Studie über 'berufliche Mobilität und Lebensform' erarbeitet, deren Ergebnisse am 28. August vorgestellt werden sollen. Danach ist inzwischen jede achte Liebe eine Fernbeziehung. 1985 sollen es nur halb so viele gewesen sein." Frankfurt, Berlin und Hamburg - Städte mit vielen Arbeitsplätzen bei Banken, an der Uni oder im Medienbereich - sollen Hochburgen der Fernliebenden sein. Bahn, Fluggesellschaften und die Telekombranche verdienen gut an diesen Karrierepaaren. Aber Fernliebende gehören nicht nur zu diesen Spitzenverdienern, sondern auch Jugendliche werden durch Studienplatz oder Bundeswehr zu eher unfreiwilligen getrenntwohnenden Paaren, was im Artikel unerwähnt bleibt. Die Fernbeziehung ist auch nicht nur die Folge einer Aufstiegsorientierung wie dies von HEBEL dargestellt wird, sondern ist eine Möglichkeit dem drohenden beruflichen Abstieg zu entgehen. |
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